Extra für Dich
Gedanken, Ideen, Erfahrungen, Fragen, Erlebnisse und Eindrücke
Montag, 10. Mai 2010
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Krass, nen Stöckchen
Jetzt hat es auch mich ereilt. Hab nen Stöckchen von ilona zugeworfen bekommen. Jetzt muss ich aber mal reagieren.
1. Sechs Namen, auf die du hörst:
Tobias, Tobi, Herr Giese, tg, Bruder, Sohnemann, so, dass muss jetzt aber reichen...
2. Drei Dinge, die du gerade trägst:
Brille, Hausschuhe und nen Laptop auf meinen Schenkeln
3. Drei Dinge, die du dir wünschst:
puh, das Studium schaffen, Menschen etwas positives mitgegeben zu haben und nen Menschen, mit dem ich den weiteren Weg zusammen gehen kann
4. Drei Dinge, die du gestern, gestern Nacht und heute getan hast:
gearbeitet, Kino gegangen, Zug gefahren
5. Zwei Dinge, die du heute gegessen hast:
Hausgemachte Schwartenwurst, Mandarine, Gänsebrust
6. Zwei Leute, mit denen Du zuletzt telefoniert hast:
Schwester und mein ältester Bruder
7. Zwei Dinge, die du morgen tun wirst:
predigen, mich beschenken lassen
8. Drei Lieblingsgetränke:
Wasser, Rotwein, Guinnes
Das Stöckchen schmeiße ich weiter in Richtung Björn.
1. Sechs Namen, auf die du hörst:
Tobias, Tobi, Herr Giese, tg, Bruder, Sohnemann, so, dass muss jetzt aber reichen...
2. Drei Dinge, die du gerade trägst:
Brille, Hausschuhe und nen Laptop auf meinen Schenkeln
3. Drei Dinge, die du dir wünschst:
puh, das Studium schaffen, Menschen etwas positives mitgegeben zu haben und nen Menschen, mit dem ich den weiteren Weg zusammen gehen kann
4. Drei Dinge, die du gestern, gestern Nacht und heute getan hast:
gearbeitet, Kino gegangen, Zug gefahren
5. Zwei Dinge, die du heute gegessen hast:
Hausgemachte Schwartenwurst, Mandarine, Gänsebrust
6. Zwei Leute, mit denen Du zuletzt telefoniert hast:
Schwester und mein ältester Bruder
7. Zwei Dinge, die du morgen tun wirst:
predigen, mich beschenken lassen
8. Drei Lieblingsgetränke:
Wasser, Rotwein, Guinnes
Das Stöckchen schmeiße ich weiter in Richtung Björn.
Montag, 12. Oktober 2009
Nur bekannt oder auch gelebt
Als Alan Hirsch letzte Woche auf der Novavox-Konferenz über unser Verhältnis zum Konsum sprach und wir gestern in einem Think-Tank nochmals über das selbe Thema reflektierten, musste ich mich wieder an einige Gedanken von H. Richard Niebuhr erinnern. In seinem Buch "Radikaler Monotheismus" stellt er die Frage nach Bekanntem und gelebten Monotheismus.
Im Alten Testament in 5. Mose 6,4-5 ruft Gott sein Volk zum Hören auf. Er will, dass Israel ihm allein gehört und gehorcht. Er will, dass sie von ganzem Herz, von ganzer Seele und mit aller Kraft zu ihm hingegeben leben.
Nun ist es so, dass wir uns als Evangelikale natürlich zu ihm bekennen und ihm vertrauen. Doch stell ich mir die Frage, ob wir nicht unbewusst doch nach anderem Prinzipien handeln und uns auf die Werte der Gesellschaft mehr verlassen. Handeln wir nicht all zu oft nach den Umständen, die uns die Gesellschaft stellen. Ergeben wir uns nicht oft den Zwängen, denen wir in dieser Gesellschaft ausgeliefert werden.
Niebuhr unterscheidet hier zwischen dem bekannten Montotheismus und einem gelebten Henotheismus. Wir sagen zwar, dass wir Gott all unsere Sorgen anvertrauen, und doch hängen wir unser Herz an Arbeit, Freunde, Sicherheit, Stabilität und Freiheit. dies sind alles Werte, die uns als Menschen Wert-voll sind. "im Henotheismus ist die Stimme des Volkes die Stimme Gottes ..." (Niebuhr 1965:67).
In Jesaja 17,10 heißt es, dass Gott die Herzen ergründen kann. So können wir ihn, bitten, dass er offenbar macht, ob wir uns zu ihm nur bekennen, und unbewusst noch anderen Werten vertrauen, oder ob unser ganzes Herz unsere ganze Seele und all unsere Kraft im vertrauen auf ihn ausgerichtet ist.
Im Alten Testament in 5. Mose 6,4-5 ruft Gott sein Volk zum Hören auf. Er will, dass Israel ihm allein gehört und gehorcht. Er will, dass sie von ganzem Herz, von ganzer Seele und mit aller Kraft zu ihm hingegeben leben.
Nun ist es so, dass wir uns als Evangelikale natürlich zu ihm bekennen und ihm vertrauen. Doch stell ich mir die Frage, ob wir nicht unbewusst doch nach anderem Prinzipien handeln und uns auf die Werte der Gesellschaft mehr verlassen. Handeln wir nicht all zu oft nach den Umständen, die uns die Gesellschaft stellen. Ergeben wir uns nicht oft den Zwängen, denen wir in dieser Gesellschaft ausgeliefert werden.
Niebuhr unterscheidet hier zwischen dem bekannten Montotheismus und einem gelebten Henotheismus. Wir sagen zwar, dass wir Gott all unsere Sorgen anvertrauen, und doch hängen wir unser Herz an Arbeit, Freunde, Sicherheit, Stabilität und Freiheit. dies sind alles Werte, die uns als Menschen Wert-voll sind. "im Henotheismus ist die Stimme des Volkes die Stimme Gottes ..." (Niebuhr 1965:67).
In Jesaja 17,10 heißt es, dass Gott die Herzen ergründen kann. So können wir ihn, bitten, dass er offenbar macht, ob wir uns zu ihm nur bekennen, und unbewusst noch anderen Werten vertrauen, oder ob unser ganzes Herz unsere ganze Seele und all unsere Kraft im vertrauen auf ihn ausgerichtet ist.
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Mittwoch, 16. September 2009
Lebensnahe und allgemeinverständliche Theologie
Soeben habe ich einen Post bei Depone über "Allgemeinverständliche Theologie" gelesen. Lies ihn dir ruhig mal durch und lies dann meine Gedanken weiter.
Als ich ihn las, gingen mir direkt einige Sätze von Thoreau durch den Kopf, die man auch auf Theologen übertragen kann:
Beide Zitate aus Thoreau, Walden, S. 27
Um auf den Post von Depone zurück zu kommen: Möglicherweise liegt die fehlende Allgemeinverständlichkeit an einer Lebensferne und Intellektualisierung. Theologie, die Lehre von Gott, muss etwas mit dem Leben zu tun haben, weil Gott nur im Leben zu erfahren ist, weil er uns in Beziehung zu sich geschaffen hat. Kommen wir wieder dahin, um mit Thoreau zu sprechen, dass wir die Weisheit lieben (1. Kor 1,30), dann wird sich auch unsere Sprache und unser Denken verändern und verständlich werden, weil Jesus im Leben zu erleben ist. Erst wer existenziell erlebt hat, durch Lebenskrisen und Tiefen, dass es Gott wirklich gibt und das er erfahrbar ist, der kann Theologie mit und für die treiben, die nur allgemeinverständliche Sprache verstehen. Erst so wird der Glaube wieder zu der Lebens- und Gesellschaftsverändernden Kraft, die er mal war.
Als ich ihn las, gingen mir direkt einige Sätze von Thoreau durch den Kopf, die man auch auf Theologen übertragen kann:
Heutzutage gibt es Professoren der Philosophie [Theologie], aber keine Philosophen (Theologen).
Um ein Philosoph [Theologie] zu sein, ist es nicht genug, geistreiche Gedanken zu haben oder eine Schule zu gründen, sondern man muß die Weisheit [Jesus] so lieben, daß man nach ihr [ihm] lebt, [...]. Man muss einige der Lebensrätsel nicht theoretisch, sondern praktisch lösen.
Beide Zitate aus Thoreau, Walden, S. 27
Um auf den Post von Depone zurück zu kommen: Möglicherweise liegt die fehlende Allgemeinverständlichkeit an einer Lebensferne und Intellektualisierung. Theologie, die Lehre von Gott, muss etwas mit dem Leben zu tun haben, weil Gott nur im Leben zu erfahren ist, weil er uns in Beziehung zu sich geschaffen hat. Kommen wir wieder dahin, um mit Thoreau zu sprechen, dass wir die Weisheit lieben (1. Kor 1,30), dann wird sich auch unsere Sprache und unser Denken verändern und verständlich werden, weil Jesus im Leben zu erleben ist. Erst wer existenziell erlebt hat, durch Lebenskrisen und Tiefen, dass es Gott wirklich gibt und das er erfahrbar ist, der kann Theologie mit und für die treiben, die nur allgemeinverständliche Sprache verstehen. Erst so wird der Glaube wieder zu der Lebens- und Gesellschaftsverändernden Kraft, die er mal war.
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Verständlich
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Montag, 14. September 2009
Ich bin für bundesweite Volksentscheide!
Diese Video informiert über die aktuelle Situation. Gleichzeitig setze ich mit diesem Post mein Votum für diese Form der Demokratie, die ich für sehr sinnvoll halte auch in der Weise, dass sie gegen die Politikverdrossenheit helfen kann.
Was meist Du?
Was meist Du?
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Sonntag, 13. September 2009
Sterben und leben
Gestern Abend sah ich mit einem Freund den Film "Die Fremde in Dir". Zwei Sätze sind mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen:
"Es gibt viele Arten zu sterben. Die Aufgabe ist rauszufinden, wie man lebt."
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Mittwoch, 5. August 2009
Mission und Religion
"Mission ist mehr und etwas anderes als die Gewinnung von Menschen für unsere Sorte von Religion. Sie bedeutet, den Menschen die Augen zu öffnen für die universelle Herrschaft Gottes."
In: David J. Bosch, An die Zukunft glauben.
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Über die Bettdecke gelaufen
Gestern morgen ist mir unser Nordrhein-Westfälische Gesundheitsminister über die Bettdecke gelaufen. Das ist keine schöne Erfahrung. Nicht nur, dass er mir nicht so wirklich sympathisch ist, nein, er handelt in meinen Augen auch nicht wirklich verantwortlich in einer bestimmten Art und Weise.
Wie kam es dazu? Vorgestern Abend unterhielt ich mich mit einem sehr guten Freund über einen der letzten Erlässe dieses Ministers. Darin geht es darum, dass es zulässig ist, dass Menschen, die in einer psychiatrischen Behandlung fixiert werden - also an ein Bett geschnallt werden - in Zukunft durch eine Kamera überwacht werden können. Wie es zu so einem Menschenunwürdigen Beschluss/Erlass kam ist mir schleierhaft. Eins steht jedoch fest, dies ist Menschenunwürdig und lässt die Menschen in ihrer Not und Krankheit allein.
Am Sonntag las ich in einem Buch von Tom Wright, dass da wo Gerechtigkeit abhanden kommt, der einfache Mensch schnell zur Gewalt als Hilfeschrei seiner Not greift. Doch kann Gewalt, wenn auch nur in Worten etwas bewirken?
Jesus steht auf der Seite der Gefangen, Kranken und Unterdrückten. So steht er auch dafür, dass solche Beschlüsse, wie gerade erwähnt, so bald wie möglich rückgängig gemacht werden.
Wie reagiere ich? Betroffenheit allein scheint mir zu wenig. So sagt auch Jim Wallis: "Unsere Betroffenheit angesichts der Armen (in diesem Fall Kranken und Unterdrückten, Anmerkung des Autors) bewirkt wenig, um den enormen Abstand zwischen uns zu verringern. Sie erzeugt vielmehr eine Dynamik der Gönnerhaftigkeit: gutmeinende Menschen, die etwas »für andere« tun - ein Muster, das sich für alle Beteiligten destruktiv auswirken kann." Die Identifikation mit den Unterdrückten kann nur durch einen wirklichen Hunger nach Gerechtigkeit beginnen. Wallis schreibt weiter: "Unser eigener Hunger - und nicht das Problem von irgend jemanden sonst - ist es, der uns schließlich zum Handeln treibt" (Wallis 1995: 263). Ich bete, dass Gott Veränderung schenkt und ich beginne, innerlich getrieben, zu handeln. Diese Worte sind die erste Tat.
Und du, was ist deine Reaktion?
Wie kam es dazu? Vorgestern Abend unterhielt ich mich mit einem sehr guten Freund über einen der letzten Erlässe dieses Ministers. Darin geht es darum, dass es zulässig ist, dass Menschen, die in einer psychiatrischen Behandlung fixiert werden - also an ein Bett geschnallt werden - in Zukunft durch eine Kamera überwacht werden können. Wie es zu so einem Menschenunwürdigen Beschluss/Erlass kam ist mir schleierhaft. Eins steht jedoch fest, dies ist Menschenunwürdig und lässt die Menschen in ihrer Not und Krankheit allein.
Am Sonntag las ich in einem Buch von Tom Wright, dass da wo Gerechtigkeit abhanden kommt, der einfache Mensch schnell zur Gewalt als Hilfeschrei seiner Not greift. Doch kann Gewalt, wenn auch nur in Worten etwas bewirken?
Jesus steht auf der Seite der Gefangen, Kranken und Unterdrückten. So steht er auch dafür, dass solche Beschlüsse, wie gerade erwähnt, so bald wie möglich rückgängig gemacht werden.
Wie reagiere ich? Betroffenheit allein scheint mir zu wenig. So sagt auch Jim Wallis: "Unsere Betroffenheit angesichts der Armen (in diesem Fall Kranken und Unterdrückten, Anmerkung des Autors) bewirkt wenig, um den enormen Abstand zwischen uns zu verringern. Sie erzeugt vielmehr eine Dynamik der Gönnerhaftigkeit: gutmeinende Menschen, die etwas »für andere« tun - ein Muster, das sich für alle Beteiligten destruktiv auswirken kann." Die Identifikation mit den Unterdrückten kann nur durch einen wirklichen Hunger nach Gerechtigkeit beginnen. Wallis schreibt weiter: "Unser eigener Hunger - und nicht das Problem von irgend jemanden sonst - ist es, der uns schließlich zum Handeln treibt" (Wallis 1995: 263). Ich bete, dass Gott Veränderung schenkt und ich beginne, innerlich getrieben, zu handeln. Diese Worte sind die erste Tat.
Und du, was ist deine Reaktion?
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Samstag, 30. Mai 2009
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